
Aus den Quellen der Kontemplation – Ikonographie von Ordensfrauen
Künstler-Statement
Schwester Mary Grace, Zwangsstörung Sie verbrachte über vier Jahrzehnte als unbeschuhte Karmelitin in Terre Haute, Indiana. Durch die künstlerischen Traditionen ihres Klosters entdeckte sie ihre Berufung zur Ikonenmalerei und fühlte sich von der reichen Bildsprache angezogen, die die römisch-katholische und die orthodoxe Kirche verbindet. Ihre Ikonen streben nach “unerbittlicher Schönheit”, fesseln die Betrachter im Gebet und führen sie sanft in die himmlische Sphäre.
Schwester Jeana Visel, OSB, eine Benediktinerin des Klosters Unbefleckte Empfängnis in Ferdinand, Indiana, ist Akademikerin und Künstlerin, deren Leidenschaft für Kirchenkunst und klösterliche Studien ihr Werk prägt. Mit umfassender Ausbildung in Ikonenkunde erforscht sie den sakramentalen Charakter von Ikonen und deren Rolle bei der Vertiefung spiritueller Begegnungen. Ihr Buch, Ikonen in der westlichen Kirche: Auf dem Weg zu einer sakramentalen Begegnung, spiegelt ihre Gelehrsamkeit und ihr Engagement für diese heilige Tradition wider.
Schwester Dianna Kaimann, OSF, Eine Franziskanerin aus Oldenburg entdeckte die Ikonenmalerei während einer Exerzitienwoche, die in ihr eine neue Form des Gebets und der Kreativität weckte. Das Malen von Ikonen wurde für sie zu einer spirituellen Praxis, einem Weg, den Glauben in Bilder zu übersetzen. Ihre Werke, die an Festtagen verwendet und in ihrer Gemeinschaft ausgestellt werden, spiegeln den franziskanischen Geist der demütigen Andacht und der künstlerischen Auseinandersetzung wider.
Für diese Schwestern ist die Ikonenmalerei mehr als eine Kunstform – sie ist ein Akt der Kontemplation, ein Ausdruck spiritueller Spiritualität und eine Brücke zwischen Traditionen. Durch ihr Werk übermitteln sie eine heilige Einladung: den Blick auf diese heiligen Bilder zu richten und in das zeitlose Geheimnis der göttlichen Gegenwart einzutauchen.
Erleben Sie mit uns die andächtige Schönheit der Ikonen – Kunst, die nicht nur für das Auge, sondern für die Seele geschaffen wurde.
Ausstellungszeitraum: 6. März – 20. April
Ausstellungsdaten und -zeiten:
Donnerstag, 6. März 2025, 18:30–20:00 Uhr, Eröffnungsempfang
Freitag, 7. März 2025, 11:00–14:00 Uhr
Sonntag, 9. März 2025, 11:00–14:00 Uhr
Donnerstag, 13. März 2025, 16:00–19:00 Uhr
Freitag, 14. März 2025, 11:00–14:00 Uhr
Sonntag, 16. März 2025, 11:00–14:00 Uhr
Donnerstag, 20. März 2025, 16:00–19:00 Uhr
Freitag, 21. März 2025, 11:00–14:00 Uhr
Sonntag, 23. März 2025, 11:00–14:00 Uhr
Mittwoch, 26. März 2025, 11:00–14:00 Uhr
Donnerstag, 27. März 2025, 16:00–19:00 Uhr
Freitag, 28. März 2025, 11:00–14:00 Uhr
Sonntag, 30. März 2025, 11:00–14:00 Uhr
Mittwoch, 2. April 2025, 11:00–14:00 Uhr
Donnerstag, 3. April 2025, 16:00–19:00 Uhr
Freitag, 4. April 2025, 11:00–14:00 Uhr
Sonntag, 6. April 2025, 11:00–14:00 Uhr
Donnerstag, 10. April 2025, 16:00–19:00 Uhr
Freitag, 11. April 2025, 11:00–14:00 Uhr
Sonntag, 13. April 2025, 11:00–14:00 Uhr
Mittwoch, 16. April 2025, 11:00–14:00 Uhr
Donnerstag, 17. April 2025, 16:00–19:00 Uhr
Freitag, 18. April 2025, 11:00–14:00 Uhr T
Sonntag, 20. April 2025, 11:00–14:00 Uhr
Ort: Mary Anderson Galerie
Mount Saint Francis Zentrum für Spiritualität
101 St. Anthony Dr.
Mount Saint Francis, IN 47146
Treffen Sie den Künstler

Schwester Mary Grace, Zwangsstörung
Mein Name ist Schwester Mary Grace, und ich gehöre dieser Gemeinschaft seit 1981 an. Ich bin die Älteste von zwölf Kindern einer streng katholischen Familie aus den Fünfzigern und wollte schon als kleines Mädchen Ordensschwester werden. Nach meinem Schulabschluss 1968 besuchte ich das Marygrove College in meiner Heimatstadt Detroit.
Währenddessen grübelte ich darüber nach, wo ich meine religiöse Berufung verwirklichen könnte. Ich kannte die Arbeit der Schwestern, die mich unterrichtet hatten und die ich sehr lieb gewonnen hatte, aber mir schien, dass ich mehr tun wollte, als nur eine Schulklasse pro Jahr zu erreichen.
Nach zwei Jahren verließ ich das College und trat 1970 in ein Kloster in North Carolina ein. Ich blieb dort sieben Jahre, bis das Kloster schließlich schließen musste. Kurz vor der Schließung veröffentlichte der Karmel von Terre Haute eine Broschüre, die ich las, und ich wusste sofort, dass der Karmel von Terre Haute genau der richtige Ort für mich war. Es dauerte einige Jahre, bis ich wieder zu mir fand, doch 1981 fand ich in dieser Gemeinschaft endlich mein wahres Zuhause, und es passte einfach.
Ich legte 1986 meine feierliche Profess ab. Ich habe in vielen Bereichen des Klosters gearbeitet. Schließlich ermöglichte Gott mir, meine tief in mir angelegten künstlerischen Talente täglich einzusetzen, was mir große Freude und zugleich große Herausforderung bereitet. Besonders privilegiert war es für mich, mich der kontemplativen Arbeit des Ikonenmalens zu widmen. Doch die größte Herausforderung besteht für mich darin, mich weiterhin von Gott formen zu lassen und offen zu sein für die neuen geistlichen Gaben, die mir immer wieder zuteilwerden.

Schwester Jeana Visel, OSB
Schwester Jeana Visel, OSB, stammt aus dem Norden von Illinois und gehört dem Kloster Unbefleckte Empfängnis in Ferdinand, Indiana, an, wo sie 2003 eintrat, 2006 ihre erste und 2010 ihre ewige Profess ablegte. Sie ist Dekanin der theologischen Fakultät und Lehrbeauftragte für Spiritualität am Priesterseminar und der theologischen Fakultät Saint Meinrad. Ihre Forschungs- und Lehrschwerpunkte umfassen Kirchenkunst, insbesondere Ikonographie, und Klosterstudien. Sie ist außerdem als Kantorin tätig und wirkt bei den Gesängen von Saint Meinrad mit. Ihr erstes Buch…Ikonen in der westlichen Kirche: Auf dem Weg zu einer sakramentalen Begegnung, wurde 2016 von Liturgical Press veröffentlicht. Sie hat Ikonographie bei Ksenia Pokrovsky, Anna Gouriev, Marek Czarnecki und George Kordis studiert.

Schwester Dianne Kaimann, OSF
Ich bin eine Franziskanerin von Oldenburg, Indiana. Aufgewachsen bin ich in einer ländlichen Gegend Missouris nahe St. Louis. Die Franziskanerinnen von Oldenburg waren meine Lehrerinnen. Als man bemerkte, dass ich Ordensschwester werden wollte, vermittelten sie mir den Besuch der Aspiranz in Oldenburg. 1960 trat ich in die Gemeinschaft ein. Nach meiner Ausbildung unterrichtete ich viele Jahre in Ohio, Indiana und Missouri. Danach war ich in verschiedenen Bereichen tätig: als Physiotherapiehelferin, Büroleiterin an einer High School, in der Seelsorge, als Buchhalterin in einer Pfarrei und als Sekretärin im Ausbildungsbüro des Mutterhauses. Zuletzt arbeitete ich außerhalb der Gemeinschaft für die Franziskanische Föderation in Washington, D.C. Dort sah ich die Anzeige für die Ikonenmalerei-Retreats in Easton, Pennsylvania. Das weckte mein Interesse, da ich viele kreative Tätigkeiten ausübte und ausübe. Nach meinem ersten Ikonenmalerei-Retreat empfand ich diese Form der Kreativität und des Gebets als sehr wichtig. Ich besuchte die Sommer-Retreats Jahr für Jahr, auch nachdem ich nach Indiana zurückgezogen war. Zusätzlich belegte ich Online-Kurse in Ikonenmalerei bei einem anderen Ikonenmaler. Derzeit arbeite ich im Kommunikationsbüro der Franziskanerinnen. In meiner Freizeit, hauptsächlich an den Wochenenden, bete ich und zeichne Ikonen.





