Die Jahreszeiten der Schöpfung: Die wechselnden Stimmungen unseres Planeten feiern
Mit Jill Withrow Baker und John Florence
Zu sehen vom 13. August bis 1. Oktober 2026

Die Jahreszeiten der Schöpfung Die Ausstellung vereint die Werke von Jill Withrow Baker und John Florence und reflektiert die Rhythmen, die Schönheit und die Zerbrechlichkeit der Natur. Winter, Frühling, Sommer und Herbst prägen den Rhythmus des menschlichen Lebens und erinnern uns daran, dass wir, wie alle Lebewesen, den wechselnden Jahreszeiten der Erde unterworfen und von ihnen abhängig sind. Angesichts des Klimawandels und zunehmender Umweltunsicherheit regen diese saisonalen Veränderungen auch dazu an, uns intensiver mit Anpassung, verantwortungsvollem Umgang mit der Natur und unserer spirituellen Beziehung zur Schöpfung auseinanderzusetzen.

Baker ist eine preisgekrönte Malerin und langjährige Kunstpädagogin, deren Werke in Kentucky, Indiana, den USA, Europa und Fernost ausgestellt wurden. Mit einem Master of Fine Arts (MFA) in Malerei vom Pratt Institute bringt sie eine profunde Erfahrung in künstlerischen Studien, Lehre und Praxis in ihre Arbeit ein, die von tiefer Ehrfurcht vor der Schöpfung geprägt ist. Ihre Gemälde kombinieren Collage und Ölmalerei, indem sie gedruckte, fotografische und gezeichnete Bilder auf vorbereitete Leinwände übereinanderlegt und diese anschließend übermalt, um die Farben zu erhalten und zu intensivieren. Dieser Prozess ist zugleich Transformation und Bewahrung und spiegelt Bakers Verständnis der Natur als vielschichtig, vernetzt, zerbrechlich und voller Möglichkeiten wider. Mit ihren Werken lädt Baker die Betrachter zu einer achtsameren Auseinandersetzung mit der Schöpfung ein, geprägt von Staunen, Demut, Dankbarkeit und Verantwortungsbewusstsein.

Florence begann seine Aquarellmalerei während seines Studiums, zunächst aus Interesse an Tierdarstellungen und später durch ein vertieftes Studium des Mediums nach einem Malkurs in North Carolina. Nach 43 Jahren als Tierarzt in Louisville ging er 2024 in den Ruhestand und widmet sich seither verstärkt der Malerei. Seine Werke konzentrieren sich oft auf Landschaften und Stillleben und fangen die stille Schönheit der Natur und die alltäglichen Szenen ein, die zum Nachdenken anregen. Florences Kunst ist von der Schönheit der Schöpfung inspiriert – von Licht, Bewegung und Farbe. Er glaubt, dass wir nicht nur dazu berufen sind, die Natur zu bewundern, sondern sie auch verantwortungsvoll zu bewahren. Als Pastor, Musikdirektor und Bewohner eines kleinen Bauernhofs in Corydon, Indiana, bringt Florence ein Leben, das von Achtsamkeit, Beobachtungsgabe, Glauben und einer engen Verbundenheit zur Natur geprägt ist, in seine Gemälde ein.

Mithilfe vielschichtiger Materialien, Aquarell, Öl und ausdrucksstarker Bildsprache erforschen beide Künstler die zyklischen und unvorhersehbaren Stimmungen unseres Planeten. Ihre Werke spiegeln nicht nur die uns umgebende physische Welt wider, sondern auch die spirituellen Reisen, die unsere Sicht auf die Schöpfung, ihre Wertschätzung und unsere Reaktion darauf prägen.

Diese Ausstellung findet zeitgleich mit der religiösen Feier der Schöpfungszeit statt, einer Zeit, die dem Gebet, der Besinnung und der erneuten Sorge um unser gemeinsames Zuhause gewidmet ist.

Eröffnungsempfang: 13. August um 18:30 Uhr.
Künstlergespräch: 17. September um 18:30 Uhr.

Öffnungszeiten der Galerie:
Sonntag, 11–14 Uhr.
Dienstag, 11–14 Uhr.
Donnerstag, 16–19 Uhr.
Freitag, 11–14 Uhr.

Zu sehen: 13. August – 1. Oktober 2026
Eröffnungsempfang:
 13. August um 18:30 Uhr.
Künstlergespräch: 17. September um 18:30 Uhr.

Öffnungszeiten der Galerie:
Sonntag, 11–14 Uhr.
Dienstag, 11–14 Uhr.
Donnerstag, 16–19 Uhr.
Freitag, 11–14 Uhr.